Presse

Joy

März 2008

In der Märzausgabe berichtete die Zeitschirft Joy über die Desgnerin und Inhaberin von Pinjafashion, Katrin Köneke.

Joy schrieb:

"Die Medizin war mir zu trocken!"

Katrin Köneke, 30, Modedesignerin

"Glücklicherweise haben sie das Haus, das meinem gegenüber steht, jetzt zartlila gestrichen. Nun habe ich von meinem Arbeitsplatz aus den farblich passenden Blick."

Katrin Köneke, die 2004 das Modelabel Pinja Fashion ins Leben rief, hatte Ihre ersten Erfolge mit der Farbe Rosa. Ihre pinken Kronenprints auf grauen, weißen oder schwarzen T-Shirts wurden zum Renner, sodass Katrin sehr bald von ihrem Label leben konnte.
In ihrem Lager und Atelier, das aus einem hellen 18qm-Zimmer in einer hübschen Altbauwohnung im trendigen Schwabing besteht, kommt man sich vor wie in einer verzauberten Mädchenwelt: überall rosa, witzige Kinkerlitzchen, hippe Kleidungsstücke und entzückende Taschen. Und auf allem prangt die Krone. Mode für zarte Prinzessinen? Katrin winkt ab:" Im Gegenteil! Dadurch, dass ich die Kleidungsstücke nur per Internet vertreibe, weiß ich genau, wer bei mir bestellt: Großstadtfrauen zwischen 25 und 35, witzige originelle Mädels, die zwar verspielte Sachen mögen, die aber wissen was sie wollen."
So wie die gebürtige Kölnerin selbst.
Die frühere Medizinstudentin war schon immer kreativ und merkte nach sieben Semestern Humanmedizin, dass ihr dass Ärztinnendasein zu trocken sein würde. Sie schmiss das Studium und sprang ins kalte Wasser- in Form der Münchner Akademie Mode & Design, "und dabei konnte ich damals noch nicht einmal einen Knopf annähen!" Katrin lernte ihr Handwerk, 2005 schloss sie mit dem Diplom ab.Da lief Pinja Fashion bereits. "Ich hatte mit meinem Vater vorher eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts gegründet, die einfachste Unternehmensform. Ich brauchte ihn als Bürgen, habe 10 000€ Kredit aufgenommen und meine erste eigene Kollektion genäht."Gleich zu Anfang beschäftigte Sie eine PR-Agentur. " Das ist das Wichtigste! Jeder kann ein Business aufmachen, aber wenn keiner weiß, dass man existiert, nutzt einem die tolle Idee nichts."
Bei Katrin hat es geklappt:
"Trotz diverser Durststrecken habe ich mich mit dem Label über Wasser gehalten und die Schulden abbezahlt!" Dafür muss sie sich ziemlich ins Zeug legen: Sie macht alles selbst, entwirft, überwacht die Produktion der Schneiderwerkstatt, nimmt Bestellungen entgegen und verschickt Waren. 60 bis 80 Stunden kommen so in der Woche zusammen, "aber jede einzelne ist es wert!"

Entwürfe gibt es unter www.pinjafashion.de
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